Landkarten der Zukunft e.V. eröffnet neue Perspektiven auf Krisen, Veränderung und Zukunft – für Menschen, Teams und Organisationen. Wir machen verborgene Muster und Dynamiken sichtbar und schaffen Orientierung für stimmige nächste Schritte.

Landkarten der Zukunft

Unsere Welt verändert sich schneller als unsere gewohnten Denk- und Handlungsmuster sich anpassen.Das stellt uns vor Herausforderungen, die wir in den Auswirkungen (noch) nicht erfassen können bzw. wollen.Genau das treibt uns an: Es wagen, wie Pioniere, Neuland zu entdecken im Verstehen und im Umgang mit Krisen und Herausforderungen.

Orientierung statt noch mehr Optimierung

Künstliche Intelligenz, gesellschaftlicher Wandel, wirtschaftliche und umweltbezogene Herausforderungen, exponentiell zunehmende Komplexität verändern nicht nur einzelne Probleme – sie verändern die Bedingungen, unter denen Menschen, du und ich, als auch Organisationen handeln und Entscheidungen treffen.In solchen Zeiten genügt es nicht mehr, bestehende Lösungsansätze zu optimieren – sondern sich ehrlich zu fragen:Wie bleibe ich, wie bleibt eine Gesellschaft, eine Organisation unter veränderten Bedingungen gesund handlungsfähig, wenn die gewohnte Art, Herausforderungen zu begegnen, nicht mehr ausreicht?

Übergänge bewusst gestalten

Probleme und Krisen entstehen nicht nur, weil Menschen zu eingeschränkt denken, zu wenig bemüht sind, sondern weil wir allzu oft aufgrund äußerer und innerer Bedingtheiten nur eingeschränkt auf unser Potential zurückgreifen können.Unter Einfluss von Unsicherheit, Gewohnheiten, Überzeugungen, nicht bewältigtem Stress, Anpassungs- und Leistungsdruck, Zeitmangel, ..., gerät nicht nur unser Denken, sondern unser gesamter Wahrnehmungs- und Regulationsraum unter Druck, verliert an Urteilsvermögen, verliert an Orientierung. Nötige Kurskorrekturen werden nicht erkannt, Fehlentscheidungen getroffen.Genau an diesem Punkt setzt unsere Arbeit im Verein an.

Ressourcen (re)aktivieren

Wir prüfen, welche Bedingungen und festgefahrenen Handlungsweisen, die Wahrnehmung verengen, Fähigkeiten einschränken, Übergänge und Veränderungen blockieren, und was getan werden kann, um eine Kurskorrektur vornehmen zu können - und das anders als du es dir vorstellst.Wir geben keine fertige neue Zukunft vor, keine feste Lösung oder erfolgsversprechenden Lösungsweg. Wir öffnen viel mehr Räume, in denen du dein Wirken und deine Einschränkungen anders erfassen kannst.Kurzum: Unsere Unterstützung gibt Orientierung in Situationen, in denen die alte Form nicht mehr ausreicht, und die Neue noch nicht feststeht - und genau dieser Grauzone, diesem Spalt stellen wir uns.Wenn du mehr zu unserer Arbeit und Unterstützung wissen möchtest - mach einen Blick auf unsere Hauptnavigation hier oder über den Button links unten, oder kontaktiere uns gleich persönlich.

Kontaktmöglichkeit

Wir freuen uns auf ein erstes Gespräch, danken für dein Interesse, neue Perspektiven entdecken, und Erkenntnisse über den Tellerrand hinaus gewinnen zu wollen.


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Danke für dein Interesse

Wir sind bemüht, umgehend auf deine Nachricht zu antworten.


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Hauptnavigation

Unsere Website ist unsere Visitenkarte: ein erster Eindruck, eine Einladung, ein kurzer Blick auf das, was wir im Verein zur Unterstützung in herausfordernden Situationen anbieten, woran wir forschen, um neue, andere Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.

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UNSERE UNTERSTÜTZUNGHilfestellung, Begleitung, unser genutztes Instrumentarium
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ÜBER UNSVereinsgründung, aktiv Mitwirkende
MITGLIEDSCHAFTMitgliedsantrag
IMPRESSUMVereinsinformationen, Datenschutz

Wenn du mehr wissen möchtest, konkrete Fragen hast, erzählen wir dir gerne persönlich mehr - telefonisch, per Zoom oder in einer Begegnung vor Ort.


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Unsere Werkstatt

Unser Verein ist aus einem grundlegenden Bedarf entstanden: Nicht um eine neue Ideologie zu bauen, sondern um Orientierung zu geben, wenn das Offensichtliche nicht mehr reicht.

Die Werkstatt ist hierfür unser Raum, den wir nutzen als:

  • Experimentierraum für neue Formen menschlicher Orientierung

  • Auseinandersetzung mit Wahrheit, Realität und blinden Flecken

  • Anwendung von unserem Wissen in gemeinnütziger Weise

  • Ort für interdisziplinäre Begegnung und Austausch

  • unabhängiges Forschungs- und Entwicklungslabor

Wir bewegen uns zwischen verschiedenen DisziplinenDas macht unsere Arbeit und Unterstützung lebendig, tiefschichtig, über den Tellerrand hinaus blickend - aber auch notwendig, Grenzziehungen klar zu benennen: Wir unterscheiden zwischen wissenschaftlicher Evidenz, etablierter Fachtheorie, unseren eigenen Modellen, explorativen Hypothesen und Beobachtungen aus einzelnen Projekten.In unserer Werkstatt entstehen keine Wahrheiten, vielmehr stellen wir Fragen, die dazu anregen, die gerade genutzten Landkarten, unsere Handlungs- und Entscheidungsweisen, einer "Reflexion der anderen Art" zu unterziehen, und die Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, neue Karten zu gestalten.

Wir nutzen Fragen als Türöffner - beispielsweise ...

  • Wann und wodurch bleibt ein Mensch unter hoher Unsicherheit gesund wahrnehmungsfähig, emotional reguliert, statt Angst, Euphorie, Gruppendynamik oder Informationsflut ausgeliefert zu sein?

  • Brauchen komplexe Systeme, du als Mensch, Organisationen, Staaten, Rhythmuswechselkompetenz?

  • Wie bleiben Menschen urteilsfähig, wenn KI immer bessere Antworten liefert?

  • Wie kann ein Mensch auch in einer verletzlicher werdenden Lebensphase in Selbstwirksamkeit, Würde, in Fülle statt Mangel bleiben?

  • Wann hilft Technologie, und wann sollte der Mensch wieder ohne Technologie denken?

  • Wann braucht ein Mensch nicht nur eine neue Entscheidunhg, sondern einen anderen Resonanzraum?

Auf unseren Social-Media-Kanälen, insbesondere aktuell LinkedIn, findest du zu diesen und anderen Themen spannende Artikel und Beiträge. Unsere Facebook-Seite befindet sich jedoch noch im Aufbau - bitte um Verständnis, dass wir dort einstweilen noch nicht aktiv tätig sind.Ebenso bauen wir auch noch diese Site aus, insbesondere diese, unsere Werkstatt-Seite, weshalb vertiefende Informationen hier noch fehlen - wozu u.a. auch der Terminkalender für unseren Stammtisch zählt, den wir im Jahr 2027 fix starten wollen.Mit dem Stammtisch tritt unser Verein körperlich nach außen, möchte mit dir gemeinsam, ausgewählte Themen mit Hilfe der Informationsfelder betrachten, gemeinsam Perspektiven erweitern, einander neue Impulse schenken, bei Nachfrage dir auch unsere individuelle Unterstützung näher bringen.

Unsere ArbeitsweiseDie Art und Weise wie wir arbeiten, Analysen machen, persönlich als auch für Organisationen, wie wir unsere Beiträge schreiben, aber auch Forschungsfragen stellen, kleinere Projekte andenken, Stammtischgespräche führen, hat eine andere Herangehensweise:

  • Wir nutzen für unsere Arbeit nahezu immer unseren Methodenmix - egal ob wir einen Beitrag verfassen, eine persönliche Analyse machen, Fragen stellen, oder ein kleines Projekt aufzusetzen suchen ...

So können wir unsere eigenen blinden Flecken, unsere Vorlieben und gewohnheitsbezogenen Perspektiven besser im Auge behalten, uns selbst schulen und überwinden, über den Tellerrand zu blicken.

Unsere Arbeitsarchitektur auf einen Blick

  • systemische Analyse

  • Informationsfeldanalyse

  • Dialog und Reflexion

  • 5 Rhythmen-Heuristik

  • Embodiment

  • KI-gestütztes Sparring

  • Nichtwissen, Distanz und Stillness

Im Fokus haben wir in allem was wir tun, die Menschen und Organisationen, diese zu unterstützen in einer Welt, die immer komplexer und weniger vorhersehbar wird - mit sich selbst, mit anderen und ihrer Umwelt in gesunder Beziehung zu bleiben, innezuhalten, wahrzunehmen, zu unterscheiden, zu entscheiden, loszulassen, Neues entstehen zu lassen.


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Informationsfeldarbeit

Wir setzen einen anderen Blick auf Krisen – einen Blick mit Hilfe der Informationsfeldanalyse als Spiegel, weniger als Reparaturknopf. Es ist ein Spiegel, der nicht bewertet, sondern andere Perspektiven und Einsichten zulässt.Wenn wir im Verein von „Informationsfeld“ sprechen, meinen wir damit keine mystische Abkürzung für „Zauberei“. Wir meinen etwas sehr Menschliches: Der erweiterte Blick für Informationen, Muster und Beziehungen, die in einer Situation wirken – insbesondere unbewusst, verdeckt. Dazu gehören beispielsweise:

  • innere Überzeugungen, Werte, Sehnsüchte

  • emotionale Spannungen, Stress, Überforderung, Unterforderung und emotionale Schutzstrategien

  • Dynamiken in Beziehungen und Gruppen

  • unausgesprochene Regeln, Loyalitäten, alte Geschichten und Familienbiografien

  • wiederkehrende Muster in Entscheidungen, Konflikten, Gesundheit, Arbeit

  • und das wechselseitig mit dem Umfeld, Familie, Arbeitskollegen:innen, Plätze, Räume, Tiere, Natur, …

Viele dieser Informationen sind oft nicht greifbar, aber sie wirken ungesehen, es brodelt sozusagen unter der Oberfläche.Warum wir uns auf Quantenphysik beziehen
Um die Komplexität wie auch eingeschränkten Denkweisen besser nachvollziehen zu können, beziehen wir uns auf die Quantenphysik - nicht als Beweismittel, sondern als Reflexionsmodell.
Die Quantenphysik „erklärt nicht alles“, macht aber etwas sehr Relevantes sichtbar: Wirklichkeit ist nicht nur das, was bereits feststeht. Wirklichkeit hat immer auch eine Ebene von Möglichkeiten, die unsere Vorstellung bei weitem übersteigt. Und unser Umgang mit Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Möglichkeitsräumen und Beziehung beeinflusst, was daraus wird!Wir nutzen Erkenntnisse der Quantenphysik deshalb als Metapher und Orientierungsmodell für drei Fragen, die im Menschlichen und Organisatorischen immer wieder auftauchen:

  1. Potenzial statt Festlegung: Was ist möglich – bevor wir uns vorschnell auf eine einzige Realität festlegen?

  2. Beziehung statt Isolation: Wie stark hängen Dinge zusammen – auch wenn wir sie getrennt betrachten?

  3. Wahrnehmung als Einfluss: Was verändert sich, wenn wir genauer hinschauen – und wie schauen wir überhaupt?

Drei Erkenntnislinien, die uns dahingehend inspirieren:1) Möglichkeiten gehören zur Wirklichkeit
In der Quantenphysik wird Realität oft nicht als „fertig“ beschrieben, sondern als ein Spektrum von Möglichkeiten, das erst durch Wechselwirkung/Beobachtung eine konkrete Form annimmt. Das erinnert uns daran:

  • Viele Lebenssituationen sind nicht „nur so“, sondern vielschichtiger, offener - bis wir sie einordnen, benennen, entscheiden, handeln.

Für unsere Arbeit heißt das:

  • Wir helfen, Möglichkeitsräume wieder wahrzunehmen – besonders dort, wo Menschen sich innerlich „festgefahren, blockiert“ fühlen trotz Bestreben und einer Menge Aktivitäten, die Krise zu meistern.

2) Verbundenheit ist real – auch wenn wir die nicht sehen
Quantenphysik macht deutlich, dass Trennung nicht immer das ganze Bild ist. Wechselwirkungen können sehr subtil, tief- und weitschichtig wirken.
In Familien, in Biografien, Organisationen, Teams wirken Beziehungen, Erwartungen, Loyalitäten, unausgesprochene Regeln, Befindlichkeiten, Emotionen, Werte, Rhythmen, Glaubenssysteme – meist unterhalb dessen, was bewusst wahrgenommen. Und nicht zu vergessen das weite Feld der Natur, wo hochkomplex viele Aspekte zusätzlich zu den menschlichen komplexen Wirkungsfeldern in Wechselwirkung stehen.Für unsere Arbeit heißt das:

3) Beobachtung verändert das Beobachtete – zumindest unsere Beziehung dazu
In der Quantenphysik spielt die Messung/Beobachtung eine besondere Rolle. Im Menschlichen ist das sehr konkret: Sobald etwas gesehen, benannt und verstanden wird, verändert sich unser inneres Verhältnis dazu. Aufmerksamkeit kann beruhigen, klären, oder auch verzerren – je nachdem, wie wir schauen. Und meist schauen wir sehr eingeschränkt.
Für unsere Arbeit heißt das:

  • Wir üben einen Blick, der nicht bewertet und einschränkt, sondern einmal öffnet und ordnet. Über den Tellerrand schauen ist das eine, die neuen Informationen ordnen ein weiterer Schritt, damit Veränderung ohne Überforderung möglich wird.

Wie wir das praktisch übersetzen: Von Erkenntnis zu Landkarten

  1. Wir schaffen Raum (Pause, Entschleunigung, Präsenz, neue Perspektiven)

  2. Wir klären die Frage (Worum geht es wirklich?)

  3. Wir erkunden Muster (Was wirkt im Hintergrund? Was treibt ungesehen an?)

  4. Wir ordnen (Was gehört wohin? Was ist Ursache, was ist Reaktion?)

  5. Wir entwerfen Schritte (kleine Experimente, klare nächste Handlungen)

  6. Wir integrieren (Reflexion, Rückkopplung, Stabilisierung)

So entstehen Landkarten: keine Dogmen, keine endgültigen Wahrheiten – sondern Orientierung. Die neu entstehenden Landkarten sollen helfen, Verantwortung nicht als Last zu bewerten, sondern als Ausdruck für mehr Kohärenz im Leben.


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Unsere Unterstützung

Neben unserem Tätigkeitsfeld als Experimentier- und Forschungswerkstatt besteht unsere Arbeit konkret auch darin, Menschen zu unterstützen, die sich von ihrem Leben und/oder den Herausforderungen unserer Zeit überrollt fühlen, nach Orientierung suchen.

Warum wir das tunWas wir aktuell immer mehr feststellen, und was Problemspiralen meist noch verstärkt - es braucht nicht noch mehr Anstrengung und Bemühen, um Herausforderungen zu meistern, sondern einen anderen Blick auf das, was wirkt, auf das was blockiert, und die Entscheidung, einmal innezuhalten, sich zu fragen, ob es vielleicht auch anders laufen könnte als man denkt?!Dabei wollen wir nicht in die Falle der Selbstoptimierung tappen - so wie das leider zu oft passiert: Immer neue Methoden, um besser zu werden, um besser zu funktionieren. Davon gibt es genug. Wir wollen vielmehr auf das aufmerksam machen, was immer häufiger ungeachtet bleibt: das Menschliche selbst, das Potential in uns, was wir so oft übergehen.

Was uns in der Unterstützung wichtig ist

  • Wir unterstützen nicht, wie schon erwähnt, um dich zu optimieren.

  • Wir nehmen dir Entscheidungen nicht ab.

  • Wir versprechen keine planbare Zukunft - tue das, dann kommt das heraus.

  • Wir verstehen unsere Arbeitsweise und unsere Perspektive nicht als abgeschlossene Wahrheit.

  • Wir fixieren uns nicht auf „Symptome“, sondern auf Zusammenhänge - nicht um Schuld zu verteilen, sondern um Muster, blinde Flecken erkennbar zu machen, die ungesehen wirken, still und heimlich dich und dein Wirken einschränkend beeinflussen.

Unser Ziel ist die Rekultivierung der eigenen Orientierungs-, Urteils- und Gestaltungsfähigkeit - wieder umfassend Zugriff finden zu den eigenen Ressourcen mit einem beherzten Blick über den Tellerrand.

Unsere InstrumenteJe nach Fragestellung arbeiten wir mit unterschiedlichen Reflexionsebenen und Instrumenten - keine davon ist allein "die Methode", sondern Werkzeug innerhalb eines komplexen Erkenntnisprozesses:

  • systemische Analyse und Perspektivenwechsel

  • Informationsfeldanalyse / TimeWaver als exploratives Instrument

  • Dialog, Reflexion und biografische Arbeit

  • 5 Rhythmen als heuristische Prozesslandschaft

  • Embodiment / Körperintelligenz

  • KI-gestütztes Sparring

  • qualitative Beobachtung, Reallabore und Rückkoppelungen

Wir suchen in den Prozessen nicht nach den besten Strategien, nicht nach einer schönen, fertigen, besseren Zukunft. Wir schaffen vielmehr Räume, in denen Menschen was anderes sehen, du neue Perspektiven wahrnehmen kannst, warum es so ist, wie es ist, woran es mangelt, wie dein Weg anders weitergehen kann.Unsere Werkstatt ist hierfür die Basis, von wo aus wir starten. Wenn du wissen willst, wie eine Unterstützung in Form einer Analyse konkret aussieht, melde dich einfach. Nähere Informationen dazu findest du auch unter nachfolgendem Link.


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Unsere Grundprinzipien

Was wir wissen, aber so oft vergessen - uns deshalb unbewusst beschränken in unserem Wirken: Wir nehmen unsere Welt nicht ausschließlich rational wahr. Körper, Emotionen, Gedanken, Beziehungen, Erfahrungen, Gewohnheiten, Erinnerungen, Umgebungen wirken miteinander und ineinander verschachtelt.

Deshalb kann ein und dieselbe Fähigkeit in uns unter unterschiedlichen Bedingungen sehr verschieden verfügbar sein. Ein Mensch kann grundsätzlich etwas können und trotzdem kaum darauf zugreifen: Reizdichte, Geschwindigkeit, Lärm, Unsicherheit, körperliche Belastung, Erlebnisse, Kultur, technische Umgebungen, soziale und natürliche Umwelten hinterlassen einen Eindruck, der oft so stark ist, dass wir uns im wahrsten Sinne des Wortes "verlieren".Die Folge davon, wir können, insbesondere in herausfordernden Momenten und Zeiten, nicht vollständig auf unser Potential zurückgreifen, unsere Fähigkeiten stehen uns nur begrenzt bzw. verzerrt zur Verfügung.Deshalb fragen und ergründen wir von unterschiedlichen Perspektiven aus betrachtet:

  • Was ist in Dysbalance, so dass der Zugang zu den eigenen Ressourcen und Fähigkeiten blockiert und eingeschränkt wirkt?

Warum es so wichtig ist, das zu erkennenEin dysreguliertes System ist nicht in der Lage angemessen auf eine Herausforderung zu reagieren, aber auch nicht mehr in der Lage, die Wahrheit zu erkennen. Damit ist nicht nur die Frage relevant, in welchem Zustand versuche ich Lösungen zu gestalten, sondern sich auch einmal zu fragen, wie erkenne ich Wahrheit, was ist überhaupt wahr?Der Kybernetiker Heinz von Foerster beschreibt es so: Die Umwelt, so wie wir sie wahrnehmen, ist eine Erfindung. Der Betrachter (eines Bildes) bestimmt den Inhalt des Gesehenen.Daraus können wir schließen, dass je mehr Fähigkeiten eingeschränkt in einem wirken, desto eingeschränkter betrachten wir die Welt, und das was geschieht. Wir treffen Entscheidungen auf Basis eingeschränkter Beurteilung.

Dort an diesem Punkt beginnt unsere Arbeit - mit der Frage:

  • Was geschieht gerade mit mir in Verbindung mit meinem Umfeld, welche Ressourcen blockieren - und welche Beweglichkeit brauche ich, um meinen nächsten Schritt klarer, kraftvoller und selbstbewusster setzen zu können?

Resilienz war hierfür unser Anfang: durch Stürme kommen, ohne zu brechen.Landkarten der Zukunft ist für uns der nächste relevante Schritt: Stürme verstehen – und daraus Orientierung und Lösungen auf anderer Ebene gewinnen.Unser Fundament, worauf wir aufbauen, gibt uns einen erweiterten Rahmen, damit unsere Arbeit Sinn macht, neue Sichtweisen und Erkenntnisse ermöglicht, sodass wir über das hinausgehen können, was wir zu kennen glauben.


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Unser Fundament

Wir gehen davon aus: Hinter der sichtbaren Welt gibt es etwas Unsichtbares, ein Feld von Gedanken, Emotionen, Sinn, Gewissen, Informationen im weitreichenden Verständnis - so wie es um uns herum WLAN oder Radiowellen gibt, die man nicht sieht, aber empfangen kann - genauso gibt es auch dieses weite „Feld an Informationen“, die man nicht messen, aber wahrnehmen, und eben auch empfangen kann.Wir fragen uns an dieser Stelle:

  • Was empfangen wir tatsächlich, bzw. was empfangen wir alles nicht, obwohl es als Information im Raum vorhanden ist?

An dem Punkt wird es spannend:

  • Wissen wir, wofür wir überhaupt empfänglich sind, bzw. was damit gemeint sein kann?

  • Ist uns bewusst, was wir alles ausblenden durch Nichtempfangsbereitschaft – und was uns dabei möglicherweise an relevanten Informationen entgeht?

Auch wenn der Film Avatar vieles sehr plakativ und überspitzt zeigt, aber in einem Punkt macht uns der Film auf etwas aufmerksam, was in direkter Weise mit den obig gestellten Fragen in Verbindung steht:

  • Wie sehr haben wir uns von uns selbst und unserer Natur entfernt – sind möglicherweise dadurch nicht mehr so direkt im Empfangsmodus mit unserem Umfeld und uns selbst, wie es vielleicht sein könnte?

Mit optimalen Empfangsmodus ist jedoch was anderes gemeint, als wir meinen bzw. zu verwechseln abgleiten. Die moderne Welt behandelt uns oft wie Maschinen: Input rein, Verarbeitung, Output. Der Mensch ist jedoch mehr. Hirn, Herz und Bauchgefühl sind keine Programme. Orientierung entsteht nicht nur durch Denken, Rechnen, Schlussfolgern, sondern durch das Einstimmen auf das Gewissen, das Wahrnehmen und Erfassen von größeren Wirkungsfeldern – dem Zusammenwirken von Denken und Fühlen. Der Mensch ist eben kein Computer, sondern eine Antenne.Hier und jetzt im 21. Jhdt. wirken genau diese 2 Kräfte in Spannung zueinander – vielleicht mehr als je zuvor:System und Menschsein

  • System: Regeln, Leistung, Druck, Erwartungen, Effizienz, Verknappung, Optimierung, perfektioniert durch Maschinen und Künstlicher Intelligenz

  • Menschsein: Gewissen, Sinn, innere Stimme, Haltung, Würde, Verbundenheit mit der Natur, Verbundenheit mit dem Unerklärlichen, ...

Unsere Haltung dazu: Diese Spannung ist nicht einfach nur Stress. Sie kann auch ein Ort sein, an dem wir reifen, wenn wir lernen, damit bewusst umzugehen - nicht um auszusteigen, sondern um geerdet darin zu stehen.

DIE DREI TRAGENDEN SÄULENSäule 1: Nach innen gehen
Richtung: von außen nach innen. Es beginnt damit, dass ich den Blick von Erwartungen löse und ehrlich in mich hineinsehe.
Kernfrage: „Wer bin ich, wenn ich nicht mehr allen gefallen will, nicht mehr nur zu leisten suche?“
Worum es geht: Selbstreflexion, Unsicherheit aushalten, auch die eigenen blinden Flecken anschauen. Echte Stärke entsteht nicht aus Fassade, sondern aus Ehrlichkeit.
Ziel: Einen inneren Kompass finden und lernen, ihm zu vertrauen, auch wenn es unbequem ist.
Säule 2: In die Begegnung gehen
Richtung: von innen nach außen. Wenn der innere Kompass klarer wird, verändert sich auch die Begegnung mit der Welt: Ich lebe nicht mehr gegen mich selbst, und damit auch nicht gegen die Natur, in Konkurrenz zu anderen.
Kernfrage: „Wie kann ich so handeln, dass es wirklich zu mir passt?“
Worum es geht: Mehr zuhören als senden. Fragen stellen statt belehren. Räume schaffen, in denen Authentizität möglich wird – auch wenn Widerspruch da ist.
Ziel: Nicht durch Worte „überzeugen“, sondern durch stimmiges Leben wirken - Vorbild sein, ohne laut zu sein.
Säule 3: Erdung
Richtung: Verbindung von innen und außen. Dieser Weg kostet Kraft. Darum braucht es Quellen, die tiefer gehen als reines Denken.
Kernfrage: „Woher nehme ich die Kraft für diesen Weg?“
Worum es geht: Stille, Natur, Rückzug, Annahme dessen, dass nicht alles lösbar ist, und dass Widersprüche zum Leben gehören.
Ziel: Die „Batterie“ wieder aufladen – damit Wahrhaftigkeit und Begegnung nicht ausbrennen, sondern genährt bleiben.

DAS DACH: DIE ENERGIE, DIE ALLES ZUSAMMENHÄLTSpannung wird zum MotorDer Druck zwischen System und Menschsein soll uns nicht brechen. Er kann zum Antrieb werden - genau dort, wo es reibt, dort liegt oft der Keim für Veränderung, der Verbesserung, der Heilung.Mut ist der TreibstoffMut heißt: der inneren Stimme folgen, auch wenn es Gegenwind gibt. Unbequeme Annahmen anschauen - nicht immer den leichten Weg wählen. Probleme werden so nicht nur Last, sie werden vielmehr auch Reifung.Das Ziel: Verantwortung aus MitgefühlAm Ende geht es nicht darum, „recht zu haben“ oder perfekt zu funktionieren. Das Ziel ist eine Haltung: Verbundenheit, Mitgefühl, Menschlichkeit, den Rhythmus des Lebens wahrnehmen. Das hat zur Folge: Ich tue das Richtige nicht aus Pflicht, sondern weil es kohärent ist, und die miteinander verwobenen Abhängigkeiten anerkennt, ausbalanciert, notwendige Rhythmuswechsel zulässt.Das ExtraktDieser, unser Ansatz ist eine Möglichkeit, wie man sich bewusst werden kann, wie sehr man den Komfort einer Rolle schätzt, sich darin vielleicht auch verliert, und irgendwann mehr Mangel als Fülle erlebt. Das soll aber nach Einsicht auch nicht zur Folge haben, sich in Schuldzuweisungen zu verstricken, Systeme anzuprangern. Es geht vielmehr darum, diese von innen mit Bewusstsein, mit einem erweiterten Blick, zu betrachten.Wenn wir das ernst nehmen, dann ist der Mensch kein Rädchen, das optimiert werden muss. Der Mensch ist ein Wesen, das mehr als das Offensichtliche wahrnehmen, fühlen, prüfen, wählen und beherzigen kann – auch mitten im Druck, und kohärent gesund handlungsfähig bleibt.Die Spannung zwischen System und Menschsein ist deshalb auch kein Makel. Die Spannung ist vielmehr ein Ort, an dem unser Bewusstsein reifen kann.Und genau an dem Punkt stellt sich jetzt vielleicht bei dir die Frage nach dem „Wie“. Eine relevante Frage, die uns als Verein von Beginn an angetrieben hat, Antworten zu finden, in unserer Werkstatt zu experimentieren, zu forschen, neue Ansätze zu ergründen suchen.


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Warum es gut sein kann, dich zu melden?

Die meisten kommen zu uns in den Verein, weil ihre Krise bereits mehr Raum einnimmt als Lichtblicke noch möglich wären. Es sind Menschen, die sich so an die Wand gedrückt sehen, keine Perspektiven mehr wahrnehmen, um aus dem Loch, dem Problem, der Schwierigkeit herauszufinden, und gängige Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen nicht mehr helfen.Andere warten ab - aber spüren subtil was. Sie sagen sich: Eigentlich läuft alles - und doch drückt innerlich etwas. Das Hamsterrad ist zu spüren, aber ist zur Gewohnheit geworden, sogar zu einer ungesehenen, nicht wahrgenommenen Rüstung: Beschäftigt sein, weiter funktionieren, den nächsten Reiz suchen, den nächsten Erfolg, um etwas zu vermeiden - nämlich: an "lieb gewonnenen" Komfortzonen festhalten, berührenden Fragen ausweichen.

  • Bin ich wirklich auf dem richtigen Weg, treffe ich die richtigen Entscheidungen?

  • Was, wenn sich in den nächsten Jahren radikal mehr verändert als ich denke?

  • Was bleibt von mir, wenn meine meine Kompetenz, Resilienz nicht mithält bzw. ich notwendige Übergänge übersehe?

Diesen Fragen will man verständlicherweise ausweichen: Wir täuschen uns selbst - ein uns alle innewohnendes Muster. Und weil das unangenehm berührt, blenden wir es aus – messen und prüfen lieber überall dort, wo etwas leicht zu messen und zu prüfen scheint, aber nicht das, was wirklich zählt.Das fatale daran: Dieser Ansatz löst keine Krisen, verschiebt vielmehr die Krise in ein neues Feld – kurzfristig kann man so scheinbar Probleme lösen, längerfristig wird jedoch die Krise in anderer Form, und das leider oft auch stärker, zurückschlagen.Diesen Lauf im Hamsterrad wollen wir im Verein sanft unterbrechen und notwendige Übergänge erkennen. Hier eröffnet die Informationsfeldanalyse in Verbindung mit KI-Sparring und systemischer Betrachtung neue Sichtweisen, verborgene Kräfte kommen an die Oberfläche.Was es dafür braucht:

  • Die Bereitschaft, sich selbst bzw. der Herausforderung offen zu begegnen.

  • Das Warum spüren! Warum es dir (gerade jetzt) wichtig ist, eine neue Landkarte zu finden?

Wie wir das konkret angehen: Vielleicht hilft es dir, den Analyse-Leitfaden einmal durchzulesen, oder du meldest dich bei uns, und wir gehen das "Wie" persönlich mit dir durch.


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Analyse-Leitfaden

Eine Analyse kann für dich sinnvoll sein: Entweder weil du bereits mitten in einer Krise steckst, ohne einen Ausweg mehr wahrzunehmen, oder wenn du spürst, dass etwas in dir oder deinem Unternehmen unangenehm drückt, aber du es nicht klar benennen, und damit auch nicht lösen kannst - beispielsweise wahrnimmst:

  • diffuse Spannungen,

  • innere Unruhe,

  • lastvolle Gedanken, …,

  • das Gefühl, irgendwie nur noch wie im Hamsterrad zu funktionieren,

  • Erfolge kaum noch positiv bewertest,

  • oder trotz viel Einsatz und Bemühen keine Erfolge mehr verzeichnen kannst

Die Analyse hilft dir zu erkennen, warum es so läuft wie es läuft: Unsichtbare Einflussgrößen, ungesehene Wechselwirkungen, ungeahnte (fehlgeleitete) Prioritäten und möglichen Hebelpunkte hinter dem Offensichtlichen wahrzunehmen und zu ordnen.Du lernst deine aktuelle „Landkarte“ besser zu verstehen, und kannst den nächsten stimmigen Schritt, möglicherweise einen anstehenden Übergang leichter wahrnehmen, und dich darauf einstellen.

Wie schaut eine soche Analyse ausDamit du genau weißt, was dich bei einer Analyse im umfassenden Sinn erwartet, beschreibt dieser Leitfaden den Ablauf Schritt für Schritt.Schritt 1: Vorgespräch / Klärungsgespräch
Dauer rund 1h - abhängig vom Volumen der zu bearbeitenden Thematik. Dabei wird auch schon festgelegt, welches Analyseverfahren zur Anwendung kommt (siehe Schritt 2).
Wir klären:

  • deine Motivation, dein Warum - was dich (jetzt) motiviert, eine Analyse machen zu wollen

  • wie der Prozess aussieht

  • was analysiert wird mit welchen Programmen

  • was Informationsfeldtechnologie ist / Informationsfeldimpulse sind

  • was wir unter Artefakte verstehen

  • welche Daten für eine Analyse erforderlich sind: Datenschutzblatt / Aufklärungsblatt

Schritt 2: Analyse durchführen: Dafür braucht es nicht die Anwesenheit des Analysierten. Das geschieht zu dem im Gespräch ausgemachten Zeitpunkt, wann die Analyse durchgeführt werden soll.Schritt 3: Auswertungsgespräch der Analyse inkl. einen Artefakt integrieren
Dauer für das Auswertungsgespräch mit Artefakt-Integration mind. 1h - kann aber auch deutlich länger dauern, 2-3h. Wir sind offen, Gespräche telefonisch oder per Zoom, wie auch persönlich zu führen. Es zeigt sich, dass persönliche Gespräche meist länger dauern, Zoomauswertungen fallen eher kürzer aus - rund 1h lang, ohne diesen Aspekt jetzt bewerten zu wollen.
Schritt 4: Informationsfeldimpulse inkl. Zwischengespräch – persönlich, Zoom oder telefonisch
Das dient der Kontrolle, inwieweit die Impulse greifen:

  • Was nimmt man wahr?

  • Gibt es Veränderungen?

  • Wirkt das Artefakt? Braucht es andere Artefakte?

  • Nimmt das Umfeld des Analysierten Veränderungen wahr?

Schritt 5: Nachanalyse machen – dafür muss der Analysierte ebenfalls nicht anwesend sein

  • Was wird als bereits harmonisiert festgestellt, wo hängt es noch?

Schritt 6: Nachanalyse besprechen – persönlich, Zoom oder telefonisch

  • Auswertungsgespräch der Nachanalyse

  • zähe Themen tiefer legen

  • neue Aspekte, neue Artefakte hinzunehmen

  • Wenn gewünscht, erfolgen weitere Impulse …

Wenn du dich für eine Analyse entscheidest: Wir im Verein, aktuell Günther Wagner oder Alexandra Woditschka-Wagner, begleiten dich durch die Analyse. Unser Ziel ist nicht, dich zu „überzeugen“, sondern dir einen Rahmen zu geben, in welchem neuen Perspektiven für dich sichtbar und begreifbar werden können, ein Übergang, ein Rhythmuswechsel, neue Schritte reifen können.Hinweis: Nur Mitglieder können aktuell die Vereinsangebote (Analysen, Beratung) nutzen. Andere Vereinsangebote, derzeit der Stammtisch, steht auch Nicht-Mitgliedern offen.Danke dir für dein Vertrauen, gemeinsam ein Stück des Weges zu gehen!


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Stammtisch

Wie können wir über Zukunft, Weltgeschehen und das, was uns persönlich beschäftigt, so sprechen, dass wir danach nicht schwerer, sondern klarer sind – sprich anders als gewohnt einen Blick auf das werfen, was uns bewegt?Worum geht es konkret?Beim Stammtisch betrachten wir gemeinsam:

  • Zukunftsthemen und gesellschaftliche Entwicklungen

  • Weltgeschehen und das, was gerade kollektiv „in der Luft“ liegt

  • persönliche Anliegen und innere Spannungen, die damit in Resonanz gehen

  • Themen, die triggern – nicht um sie zu „besiegen“, sondern um zu verstehen, was sie uns zeigen, wozu sie uns auffordern, anders als gewohnt hinzusehen

Was heißt "anders als gewohnt"?Viele Gespräche über "heißere" Themen kippen schnell in bekannte Muster: Positionen verhärten sich, Diskussionen drehen sich im Kreis, und am Ende bleibt das Gefühl von Selbstbehauptungsdruck oder Ohnmacht.Beim Landkarten-Stammtisch gehen wir bewusst einen anderen Weg:

  • Wir halten einen Moment inne, bevor wir urteilen.

  • Wir hören tiefer zu, statt schneller zu antworten.

  • Wir wechseln Perspektiven, erweitern unseren Horizont, schauen über den Tellerrand.

  • Wir interessieren uns dafür, was unter der Oberfläche und auf anderen Ebenen wirkt – im Außen und im eigenen Erleben – u.a. auch mit Zuhilfenahme von Informationsfeldanalysen.

So entsteht ein Raum, in dem nicht nur gesprochen wird, sondern etwas sichtbar werden kann, das sonst meist und sehr leicht übersehen oder mundtot gemacht wird.Mit Landkarte statt MeinungsschleifeManchmal werden Themen schon vor dem Treffen per Mail gesammelt und ausgewählt. Wenn es passt, erstellen wir zu dem jeweils vereinbarten Thema eine Informationsfeldanalyse. Das hat einen großen Vorteil: Beim Stammtischtreffen liegt bereits etwas vor, das den Blick auf jeden Fall erweitert – eine Art „Landkarte“, die hilft, nicht in engen Debatten hängen zu bleiben, sondern neue Möglichkeiten abseits des gewohnten Blickes auch einmal in Betracht zu ziehen.Was nimmst du mit?Ziel ist nicht, dass alle das Gleiche denken, sondern dass jede und jeder mit mindestens einem neuen Gedanken hinausgeht - und mit dem, was daran hängt:

  • Inspiration, Erleichterung, Vertrauen, eine Idee für den nächsten Schritt, ein konkreter Handlungsimpuls - kurz: etwas, das das eigene Leben ein wenig bunter, leichter, vielfältiger und auch stressfreier macht.

TeilnahmeDer Landkarten-Stammtisch ist offen für alle Interessierten.

  • Mitglieder können frei teilnehmen.

  • Gäste sind herzlich willkommen – mit Bitte um eine Spende.

Mit Ende 2026 werden wir unsere Termine für 2027 bekanntgeben. Wir freuen uns auf deinen Besuch bei einem unserer Stammtische.Danke für dein Interesse!


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Impressum und Datenschutz

Die Inhalte der Internet-Seite landkarten-der-zukunft.at soll den Zugang der Öffentlichkeit über den gemeinnützigen Verein erleichtern und sicherstellen. Auf die Richtigkeit, Aktualität und Verständlichkeit wird geachtet.

Landkarten der Zukunft e.V.
3400 Klosterneuburg, Friedhofgasse 13
ZVR-Zahl: 1184209938
Statuten PDF
vertreten durch: Günther Wagner
Tel. 0043(0)69919279401
[email protected]

Spendenkonto:
Landkarten der Zukunft e.V.
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© Landkarten der Zukunft e.V. <Impressum>

Landkarten der Zukunft e.V. eröffnet neue Perspektiven auf Krisen, Veränderung und Zukunft – für Menschen, Teams und Organisationen. Wir machen verborgene Muster und Dynamiken sichtbar und schaffen Orientierung für stimmige nächste Schritte.

Schuhe auf der Straße

Wir möchten dich jetzt einladen, mit uns gemeinsam in die Geschichte von unserem Vereinsbild einzutauchen. Dieses Vereinsbild ist nicht einfach nur so entstanden. Es war ein Versuch, über eine Geschichte auszudrücken, was uns im Verein bewegt, neue Sichtweisen auch einmal in Betracht zu ziehen.Lass dich überraschen – viel Freude beim Lesen, wir sehen uns am Weg …Du siehst eine Straße und mitten drauf zwei Paar Schuhe …Die Straße liegt da wie eine Frage, die man lange umschifft hat – und die jetzt mitten im Weg steht. Kein Stau, kein Lärm, kein „Du musst noch schnell…“. Nur dieser helle Streifen Asphalt, der sich bis zum Horizont zieht, als hätte jemand einmal auf „Pause“ gedrückt.Am Rand der Straße – nein, nicht am Rand: mitten drauf, so als wäre es Absicht – stehen zwei Paar Schuhe: Herrenschuhe, die geschniegelt waren, treffsicher, hoffähig für Meetings, für Termine, für das „Alles im Griff“. Daneben Damenschuhe, elegant, zielstrebig, die Sorte Schuhe, die in ihrem Absatz schon immer ein kleines Versprechen trug: Ich kann das. Ich schaffe das. Ich wirke.Beide Paare sind ausgezogen, ordentlich abgestellt – und genau das ist das Ungewöhnliche: Es ist kein Chaos. Es ist ein bewusster Schnitt. Als hätten zwei Menschen an derselben Stelle erkannt: Wir sind erfolgreich. Wir sind fleißig. Wir liefern.Und trotzdem: Etwas stimmt nicht mehr.Vielleicht begann es leise. Erst als Unruhe, kaum benennbar – wie ein feiner Riss im Lack. Dann als Frage, die sich nicht mehr weglächeln ließ: Bringt das, was ich tue, wirklich etwas Gutes? Nicht „bringt es Geld“, nicht „bringt es Anerkennung“, sondern: Gutes für Menschen, für die Welt, für das, was bleibt.Sie wissen, Umbrüche kommen und gehen - wie Wetterlagen, die sich nicht an alte Jahreszeiten halten. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz öffnen gerade Türen als neue Wetterphänome, gestalten ganze Räume, Regionen, Beziehungen, Kommunikation und schöpferische Prozesse um. Die damit verbundenen Lebensmodelle beginnen zu wackeln. Sicherheiten, die früher still und stabil im Hintergrund standen, zeigen sich verunsichert.Dann dieser Moment, in dem beide spüren: So wie bisher, geht es nicht weiter - nicht unbedingt dramatisch, auch nicht nur aus einem Scheitern heraus, sondern als Klarheit.Sie halten an.Nicht unbedingt, weil sie nicht mehr können – sondern weil sie endlich hinschauen wollen. Weil sie nicht länger rennen wollen, nur damit die Tage voll sind. Weil das Hamsterrad zwar zuverlässig rund läuft, aber etwas in ihnen leer lässt.Sie steigen aus ihren Rollen, so wie man aus Schuhen steigt: erst zögerlich, dann erleichtert. Und plötzlich fühle sich der Boden anders an – direkter, echter.Die Schuhe bleiben zurück wie eine Haut, die man abstreift - nicht als Wegwerfen, sondern als Symbol: Das war ich. Das hat mich getragen. Ich bin dankbar. Und jetzt darf es gut sein.Vor ihnen liegt die Landschaft: weite Felder in vielen Grüntönen - wie Möglichkeiten, die noch keinen Namen haben. Berge in der Ferne, die nach Perspektive aussehen – nicht nach Bedrohung. Und darüber eine Sonne, groß und klar, als würde sie sagen: Du darfst neu beginnen, auch wenn du nicht alles weißt.Ein paar Vögel ziehen über den Himmel, nicht in Formation wie Pflichterfüllung, sondern in dieser lässigen Freiheit, die erinnert: Es gibt Wege, die entstehen erst, wenn man losgeht.Landkarten der Zukunft klopft anDer Verein ist der Ort, an dem aus dieser Pause kein Rückzug wird, sondern ein Aufbruch - nicht als blindes „Alles neu“, sondern als mutige, gereifte Entscheidung:
Was wollen wir behalten?
Was wollen wir verändern?
Was wollen wir nicht mehr mittragen?
Der Verein ist wie ein Wegpunkt für Menschen, die spüren, dass die alten Karten nicht mehr stimmen, für Menschen, die ihre Sehnsucht ernst nehmen – nach Sinn, nach Wirkung, nach einem Leben, das nicht nur effizient, sondern stimmig ist.Zukunft ist etwas, das sich entfaltet – im Gehen, im Fragen, im Ausprobieren, im Irren und Korrigieren. Hier im Verein wird nicht so getan, als gäbe es die eine Zukunft. Es gibt viele Zukünfte – und deshalb braucht es viele Perspektiven.Wenn man die Welt und das Wirken der Welt wirklich verstehen will, braucht man mehr als Fachwissen. Man braucht Begegnung, Zuhören und den Mut, die eigenen Gewissheiten anzuschauen, ohne sie gleich zu verteidigen.Wir im Verein wollen Räume schaffen, in denen Menschen sagen dürfen:
Ich weiß es noch nicht.
Ich habe mich geirrt.
Ich will es anders versuchen.
Und das ist kein Makel. Das ist der Beginn von Lernfähigkeit der neuen Art, vielleicht die wichtigste Währung der nächsten Jahre?!Die Schuhe im Vereinsbild sind deshalb nicht traurig. Sie sind nicht „verlassen“. Sie sind Zeugen. Sie zeigen: Da sind zwei Menschen, die den Mut haben, nicht weiterzumachen wie bisher. Und sie zeigen auch: Man muss nicht alles verbrannt hinter sich lassen. Man kann würdigen – und anders weitergehen.Die Essenz unserer GeschichteDie Straße im Bild ist keine Autobahn. Sie ist eine Landstraße. Das ist entscheidend. Landstraße heißt: Du kannst anhalten. Du kannst abbiegen. Du kannst dich an der Natur erfreuen, an den Straßenrand setzen. Du kannst den Weg wechseln, ohne dass du gleich scheiterst. Du kannst den Horizont als Einladung sehen und nicht als Druck.Die beiden auf der Straße gehen los, barfuß oder in neuen, noch ungewohnten Schuhen – das sieht man im Bild nicht. Das soll so sein: Es lässt Raum, dich zu fragen:
Welche Schuhe würde ich heute abstellen, wenn ich wirklich ehrlich wäre?
Und welche Zukunft möchte ich in neuen Schuhen mitgestalten – für mich, für andere, für das, was nach uns kommt?
Dieses Bild – die Landstraße, die Stille, die abgestellten Schuhe – ist der innere Ausgangspunkt, beschreibt den Moment, in dem wir nicht mehr nur weiterfunktionieren, sondern hinsehen.Die Sonne steht hoch. Die Straße ist frei. Die Schuhe sind da – als Anfangssignal. Und irgendwo zwischen Himmel und Horizont beginnt eine neue Karte - vielleicht deine neue Karte.Ab hier geht es nicht um ein „höher, schneller, weiter“, sondern um Orientierung:
Welche Kräfte wirken – sichtbar und unsichtbar?
Und was braucht es, damit der nächste Schritt stimmig wird?
So wird aus der Pause auf der Straße ein erster Wegpunkt.Und genau für diese Pause schaffen wir, der Verein Landkarten der Zukunft, den Raum, freuen uns, wenn wir in dir die Neugierde wecken können, über den Tellerrand zu blicken.


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Über den Verein

Unser Verein Landkarten der Zukunft hieß ursprünglich „Resilienz-Helden“. Der Gedanke war damals, als wir den Verein gründeten, naheliegend: Nach Krisen wieder aufstehen, Kräfte sammeln und zurück ins Leben finden.Doch persönliche Erfahrung zeigte uns, dass Resilienz allein nicht wirklich ausreicht. In einigen Lebensphasen und Umbruchszeiten, gibt es möglicherweise keinen Weg zurück in die frühere Form.Dann beginnt etwas anderes. Man muss lernen, sich in einer veränderten Landschaft neu zu orientieren. Bekannte Wege funktionieren nicht mehr, andere entstehen erst. Das hat uns viel gelehrt, und das prägt die Arbeit vom Verein.

Tiefergelegt - wie kam es dazuEin Schlaganfall mit Kleinhirnblutung war im März 2023 die Diagnose, die ich bekam, Günther Wagner, damals als Unternehmensberater tätig, jetzt Vorstand vom Verein, mit den Aussichten, mich mit spürbaren Folgen in meinem Leben auseinandersetzen zu müssen.Dank der guten Erstversorgung und später mit spezieller Unterstützung, der sogenannten Informationsfeldtechnologie, und dank meiner Familie, habe ich mein Leben und meine Aufgabe im Leben neu zu verstehen gelernt.Auch wenn mir vieles als ehemaliger Coach und Berater an Bewusstseinsarbeit, an mentalem, emotionalem und körperlichem Training bekannt war, so habe ich durch meine eigene schwere Erkrankung vieles aus einer nochmals anderen Perspektive zu sehen verstanden - die Demut aufgebracht, das Leben weniger rational und planbar, dafür tief- und weitgründiger wahrzunehmen.Das führte mich unweigerlich zu der Frage:
Was bewegt mich?
Wer bin ich eigentlich?
Und genau an dem Punkt wird es spannend: Je weiter entfernt von sich selbst, oder auch vom Unternehmensethos, desto größer werden die Disharmonien: Warum, um zurückzukehren - wohin zurück, das gilt es auf einer neuen Ebene besser zu verstehen.Meine Erkrankung hat mich jedenfalls ins Leben zurückgeholt. Und mir ist durch meinen eigenen tiefen Prozess bewusst geworden, dass in Zeiten wie diesen, wo so vieles im Umbruch ist, es grundvoraussetzend wird, outside the box zu blicken, um die steigenden Probleme und komplexen Herausforderungen, und die damit verbundenen Übergänge gesund und erfolgsversprechend zu meistern.Und genau dorthin, über den Tellerrand schaue ich jetzt gemeinsam mit wichtigen, dem Verein nahen Menschen - in das Feld, wovon bereits Einstein wusste: Probleme kann man nicht auf derselben Ebene beheben, auf der sie entstanden sind. Das Rätsel, das er uns hierbei hinterlassen hat: Von welcher andere Ebene spricht er, um die Probleme zu lösen? Es ist anzunehmen, es ist nicht das, was die meisten als andere Ebene bezeichnen würden ...Schlussendlich hat mich mein Lebensschicksal dorthin geführt, gemeinsam mit meiner Frau Alexandra Woditschka-Wagner den Verein ins Leben zu rufen, um diese andere Ebene zu ergründen, zu erforschen, neue Wahrnehmungsfelder und Lösungsebenen zu erschließen. Wohin uns das im Verein führen wird, lassen wir ganz bewusst offen ...Wir danken dir im Voraus für deine Offenheit, deine Herausforderungen mit uns zu teilen - neue Wege zu suchen, deine Probleme, Krisen einmal anders verstehen und lösen zu wollen.


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Günther Wagner

Man sagt über mich, dass ich es wage über den Main-Stream-Tellerrand hinwegzusehen, und Prozesse anders zur Wirkung bringen suche - was hie und da auch dazu führt, dass ich bewusst Umwege auf mich nehme.In meiner Vita zeigt sich, für viele so interpretiert, ein sehr umfassendes Berufs- und Lebensbild - geprägt durch äußere Umbrüche wie dem Fall der Berlinger Mauer, dem Tsunami und zuletzt der Überwindung einer sehr persönlichen Herausforderungen, nämlich, eine schwere Krankheit überstehen, mit den Einschränkungen und den damit verbundenen Folgen im Leben sinnstiftend zu Recht kommen - was auch dazu geführt hat, den Verein ins Leben zu führen.Ich beginne meine Geschichte mit meiner Zeit in der DDR, wo ich als Offizier der Luftwaffe das Leben in spezieller Weise zu durchleuchten begann. Mit dem Fall der Mauer, was ich schon Monate zuvor gespürt habe, wechselte ich die Seiten, flüchtete in die BRD, wo ich ein Jahr lang verdeckt unter Schutz vom Geheimdienst lebte. Es war in Folge äußerst schwierig beruflich Fuß zu fassen. Als Offizier der Luftwaffe war ich in Deutschland nicht gefragt.Gezwungener Maßen wechselte ich das Berufsfeld, absolvierte den MBA, Systemische Organisationsentwicklung und Beratung an der Uni Augsburg, bildete mich umfassend weiter, war als Vertriebsmanager bei Internationalen Versicherungsunternehmen tätig, machte erneut einen Blick über den Tellerrand, und wurde 2004 bei der Tsunami-Hilfe wirksam als Vorstand von Human helps Human. 2009 wurde ich für dieses Engagement mit dem Chairman´s Award ausgezeichnet. Später gründete ich meine eigene Unternehmensberatung in Salzburg. Bis zu meiner schweren Erkrankung, Schlaganfall mit Kleinhirnblutung, war ich dann als Unternehmensberater, Vortragender und Querdenker aktiv. Auf LinkedIn wurde ich 3x als TopVoice geehrt.Mit meinem persönlichen Schicksalsschlag musste ich erneut die Herausforderung annehmen, mein Leben neu und anders in den Griff zu bekommen. Was schlussendlich dazu geführt hat, dass ich gemeinsam mit meiner Frau Alexandra Woditschka-Wagner den Verein Landkarten der Zukunft e.V. gründete, wo ich jetzt in der Forschung und Anwendung von neuen Technologien aktiv arbeite – Technologien, die auf ganz neuer Ebene Herausforderungen, sowohl persönlich als auch organisatorisch adäquat und sinnvoll für das 21. Jahrhundert zu lösen suche.Rückblickend kann ich sagen, mein Leben war und ist geprägt von Transformationsprozessen. Meine Expertise beruht auf einer sehr vielschichtigen Arbeits- und Lebenserfahrung – angefangen mit der Führungsausbildung, über Change Management, Konfliktmanagement, Systemische Organisationsentwicklung und Beratung, Evolutionsmanagement, bis hin zu längeren Studienaufenthalten in Asien zwecks Vertiefung der Achtsamkeitspraxis und Erweiterung der Aikido-Kenntnisse.Zu meinen Aktivitäten in Verbindung mit dem Verein zählen heute u.a. neben persönlichen Beratungen, auch die Unterstützung und Beratung von Leadership in hoch komplexen Zeiten, Cyberabwehr, die damit zusammenhängende, sich neu auszurichtende Bildung und eng verknüpft mit diesen Themen, die diskrete Auseinandersetzung mit den umfassenden, oft schwer zugänglichen Veränderungswiderständen. Ich lebe aktuell mit meiner Familie in der Stadt Klosterneuburg.Ich freue mich auch dich kennenzulernen, über deine Herausforderungen zu sprechen, gemeinsam einen Blick über den Tellerrand zu machen.


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Alexandra Woditschka-Wagner

Ich würde meinen Lebenslauf auf einen Satz reduziert so beschreiben: Rhythmen prägen mein Leben.Ich bin Soziologin, mit Schwerpunkt Psychologie und Absolvierung eines Sonderlehrgangs proVISION, Vorsorge für Natur und Gesellschaft – beides Fachrichtungen, die es verlangen, neben Fachwissen auch fachübergreifende Kenntnisse, Erfahrungen und Wahrnehmungsfertigkeiten in Verbindung mit Natur- und Selbsterfahrung zu suchen und zu begreifen.Mein Lebenslauf kann verglichen werden mit jemandem, der sich auf der Walz befindet, von Ort zu Ort wandert (körperlich, emotional, geistig und auch fachspezifisch) und darauf vertraut, dass die richtigen Menschen zueinanderfinden, sich gegenseitig inspirieren und sich in ihren Entwicklungen unterstützen – beruflich und privat. Viele Jahre habe ich Blogs geschrieben und Unternehmensworkshops mit designt in der Unternehmensberatung meines Mannes Günther Wagner.Meine Expertise auf den Punkt gebracht: aufgeschlossen Brücken bauen zwischen den verschiedenen Arbeits- und Wirkungswelten, Respekt für die Unterschiede aufbringen mit der Anregung, den Blick für fachfremde Denk- und Arbeitsweisen zu öffnen – aber nicht bloß rational, sondern auch emotional, weil Wirkung und Integration nur möglich sind, wenn man es fühlen kann.Die schwere Erkrankung meines Mannes Günther Wagner, hat mich in einen tiefgreifenden Lebenswandel regelrecht hineingestoßen: Neben den persönlichen Ängsten um meinen Mann auch dahingehend, weil wir die Unternehmensberatung schließen mussten. Um als Angehörige und Mittragende eine solche Herausforderung zu meistern, braucht es mehr als nur gute Ratschläge, Disziplin und Optimismus.So kam es, dass mein Mann und ich uns intensiv mit der Informationsfeldanalyse beschäftigt haben, und jetzt dieses Wissen und unsere Erfahrung anderen leicht und offen zugänglich machen wollen über den Verein „Landkarten der Zukunft e.V., wo ich als Vertretung des Vorstands auch tätig bin.Achtsamkeitsschulung und die Tanzpraxis 5 Rhythmen sind neben dem täglichen Staunen über das Leben, wie weitreichend und komplex das Leben durch und mit dem Informationsfeld wirkt, wichtige Begleitungen und spannende Reflexionsspiegeln auf meinem Weg. Aktuell lebe ich mit meinem Mann und unserer 13jährigen Tochter in der Stadt Klosterneuburg.Ich freue mich, wenn du mir schreibst, du von dir erzählen möchtest, was dich gerade bewegt, wo es bei dir vielleicht gerade etwas herausfordernd ist.


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